Jonathan Meese
Jonathan Meese ist ein deutscher Künstler, bekannt für seine provokative und vielseitige Arbeit. Geboren am 23. Januar 1970 in Tokio als Sohn einer deutschen Künstlerin und eines britischen Geschäftsmanns, wuchs er in Ahrensburg bei Hamburg auf.
Nach der Rückkehr nach Deutschland sprach Meese zunächst nur Japanisch, was zu Anpassungsschwierigkeiten führte.
Er machte 1989 Abitur, versuchte ein Volkswirtschaftsstudium, das scheiterte, und studierte von 1995 bis 1998 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Franz Erhard Walther, brach aber ohne Abschluss ab.
Meese debütierte 1997 öffentlich im Kunstverein Kehdingen und hatte 1998 seine erste Einzelausstellung „Glockengeschrei nach Deutz“ in der Galerie Buchholz in Köln. Der Durchbruch kam mit der Installation „Ahoi der Angst“ auf der 1. Berlin Biennale 1998, die kontrovers diskutiert wurde.
Seine Werke umfassen Malerei, Skulpturen, Installationen, Performances, Collagen und Theater. Meese thematisiert Mythen, Heldensagen, Geschichte und die „Diktatur der Kunst“, oft provokativ mit Bezug zu Figuren wie Hitler oder dem Marquis de Sade.
Er inszenierte 2007 sein Theaterstück „De Frau“ an der Volksbühne Berlin und gestaltete Ausstellungen wie „Erzstaat Atlantis“ 2009.
Meese lebt und arbeitet in Berlin und Ahrensburg. Er gilt als einflussreicher zeitgenössischer Künstler mit internationalen Ausstellungen und Kooperationen.
Unsere Werke von Jonathan Meese
Jonathan Meese gilt als einflussreicher zeitgenössischer Künstler mit internationalen Ausstellungen