Robert Indiana

Robert Indiana (eigentlich Robert Clark) geboren am 13. September 1928 in New Castle -Indiana und verstorben am 19. Mai 2018 in Vinalhaven – Maine, war ein US-amerikanischer Maler, Bildhauer und Grafiker sowie ein Hauptvertreter der Pop Art und Signalkunst.


Ausbildung und frühe Jahre
Indiana zeigte früh künstlerisches Talent und besuchte ab 1942 die Arsenal Technical High School in Indianapolis.

Nach dem Militärdienst in der US Air Force (1945–1948) studierte er von 1949 bis 1953 an der School of the Art Institute of Chicago, erhielt 1953 ein Stipendium an der Skowhegan School of Painting and Sculpture in Maine und besuchte 1954 Kurse am Edinburgh College of Art sowie der University of London.

1954 zog er nach New York, wo er in Hell’s Kitchen lebte, in einer Kunsthandlung arbeitete und Kontakte zu Pop-Art-Künstlern wie Ellsworth Kelly und Cy Twombly knüpfte.

Künstlerische Entwicklung und Stil
Ab 1958 nannte er sich Robert Indiana. Beeinflusst von Hard-Edge-Painting und kommerzieller Werbesprache entdeckte er 1960 Schablonen für Transportkisten, die zu seinem Markenzeichen wurden: plakative, schablonenhafte Buchstaben, Zahlen und Sterne in leuchtenden Farben, inspiriert von Reklameschildern, Jukeboxes und Industriedesign.

Seine Werke verbinden amerikanische Kunst der 1920er mit Pop-Art-Elementen und thematisieren den „American Dream“ sowie emotionale Begriffe wie LOVE.

Bekannte Werke und Erfolge
Sein ikonisches Motiv „LOVE“ (1964/66, schräg gestellte Buchstaben L-O-V-E) wurde weltberühmt als Plakat für das Museum of Modern Art (MoMA), Poststempel (1971) und Skulpturen (z.B. Philadelphia, 1976).

Weitere Serien: „The American Dream“ (ab 1960, neun Leinwände), „Numbers“ und Porträts wie „Jimmy Carter“ (1980). Er bemalte 1991 ein Stück der Berliner Mauer und schuf Assemblagen aus Fundobjekten. Erste Einzelausstellungen ab 1962 (Stable Gallery, New York), 1966 in Europa (Galerie Schmela, Düsseldorf).

Späteres Leben und Vermächtnis
Ab 1978 lebte Indiana zurückgezogen auf Vinalhaven, Maine, wo er bis zu seinem Tod arbeitete.

Sein Œuvre umfasst über 300 Ausstellungen weltweit; Werke sind in Sammlungen wie Albertina Wien, MoMA und Belvedere. Er gilt als Schöpfer ikonischer Logos, die Pop Art prägten, trotz Kontroversen um Nachläseverwaltung.

Unsere Werke von Robert Indiana

Gemälde Künstler Robert Indiana 72,5x72,5cm Serigrafie auf leichtem Karton Auflage 100 Stück signiert datiert betitelt 1969
"GERMAN FOUR" 72,5x72,5cm Serigrafie auf Karton Auflage 100 Stück signiert datiert betitelt 1969

Robert Indiana war ein US-amerikanischer Maler, Bildhauer und Grafiker sowie ein Hauptvertreter der Pop Art und Signalkunst.