Fritz Fröhlich

Fritz Fröhlich wurde am 13. Mai 1910 in Linz geboren und verstarb am 19. November 2001 in seiner Heimatstadt. Er war ein österreichischer Maler und Lyriker, der an der Akademie der bildenden Künste in Wien von 1929 bis 1937 bei Wilhelm Dachauer und Ferdinand Andri studierte.

1937 erhielt Fröhlich den österreichischen Staatspreis im Rahmen der Ausstellung „Österreichische Kunst der Gegenwart“.

Ein Brand im Jahr 1938 zerstörte fast alle seine Jugendarbeiten und persönliche Dokumente, was eine Unterbrechung seiner künstlerischen Entwicklung bedeutete.

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er sein Schaffen fort, wobei er sich zunehmend dem analytischen Kubismus zuwandte, stark beeinflusst von Picasso, Braque und Gris, und eine eigenständige künstlerische Sprache entwickelte.

​Wichtige Stationen in seinem Werk sind die Fresken im Linzer Landestheater („Mythos von Orpheus“), das Deckengemälde „Das Narrenschiff“ im Stift Wilhering sowie die Wandmalerei „Die zwölf Stämme Israels“ in der Linzer Synagoge.

Für seine vielfältigen und intensiven Beiträge zur österreichischen Kunst erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse (1983), den Alfred-Kubin-Preis des Landes Oberösterreich (1989) und die Goldene Kulturmedaille des Landes Oberösterreich (1995).

​Fröhlich wird oft als einer der ausdrucksstärksten österreichischen Künstler des 20. Jahrhunderts angesehen, teilweise auch als „österreichischer Picasso“ bezeichnet. Sein Werk erforscht tiefgründig die menschliche Natur mit all ihren Facetten durch kubistische Formen und figurative Malerei.

Unsere Werke von Fritz Fröhlich

Bild von Fritz Fröhlich Künstler der zeitgenössischen Kunst
Bild von Fritz Fröhlich folgt
Bild von Fritz Fröhlich Künstler der zeitgenössischen Kunst
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Fritz Fröhlich, ein vielfach ausgezeichneter Künstler